Mit Hund auf der Fähre- entspannt übers Wasser
Ein bisschen Seeluft, ein bisschen Abenteuer - und dein Hund mittendrin.
Eine Fährreise mit Hund ist oft die stressfreiere Alternative zu Flug oder langer Autofahrt. Statt Enge und hektik erwartet euch viel Platz, frische Luft und gemeinsame Zeit. An Deck kann dein Hund schnuppern, sich bewegen und dabei das Meer genießen, während ihr beide entspannt in Richtung Urlaubsziel reist.
Mit der richtigen Vorbereitung wird die Überfahrt für euch beide zu einem kleinen Abenteuer.
Was du vorher wissen solltest
Auch auf Fähren gelten bestimmte Vorschriften, damit alle Passagiere – Menschen und Tiere – sicher und angenehm reisen können. Dein Hund braucht einen gültigen EU-Heimtierausweis, muss gechipt sein und eine aktuelle Tollwutimpfung haben. Auf manchen Strecken, besonders nach Großbritanien oder Irland, wird zusätzlich eine Bandwurmbehandlung verlangt.
Während der Überfahrt gilt fast immer Leinenpflicht, in Gemeinschaftsbereichen kann außerdem ein Maulkorb vorgeschieben sein – er muss aber nur getragen werden, wenn das Personal dazu auffordert. Viele Reedereien bieten spezeille Hundekabinen an, in denen dein Vierbeiner mit dir gemeinsam die Überfahrt verbringt. Alternativ gibt es Hundedecks mit Auslauf, auf denen dein Hund auch sein Geschäft verrichten darf.
Komfort und Angebote an Bord
Je nach Fährgesellschaft gibt es verschiedene Optionen für die Unterbrinung deines Hundes. Einige anbieter haben ausgewiesene Hundekabinen, in denen zwei Tiere mitreisen dürfen. Diese Option ist besonders empfehlenswert, weil dein Hund bei dir bleibt und so Ruhe und Sicherheit spürt.
Manche Fähren verfügen über Hundedecks, Auslaufbereiche und sogar kleine Gassi-Zonen mit Kunstrasen. Hier kann dein Vierbeiner zwischendurch raus und die frische Seeluft genießen. Auch Wassernäpfe und kleine Stationen für Hunde sind auf vielen modernen Schiffen Standard.
Einige wenige Reedereien erlauben weder Hunde an Deck noch bieten sie Hundekabinen an. Die einzige verbleibende Möglichkeit wäre dann, den Hund im Auto zu lassen. Doch genau dass ist keine hundefreundliche Option: Aus Sicherheitsgründen ist es dir selbst nicht gestattet, während der Überfahrt im Fahrzeug zu bleiben – warum sollte es also für deinen Hund sicher sein? Unsere Devise: Wenn es nicht sicher genug für uns Menschen ist, dann auch nicht für unsere Vierbeiner. Wähle lieber eine Alternative, die dir die Möglichkeit auf eine Hundekabine oder hundefreundliche Deckbereiche gibt, um euch beiden Nähe, Sicherheit und Komfort zu bieten.
Seekrankheit beim Hund- erkenne und handeln
Wie Menschen können auch Hunde unter Seekrankheit leide. Typische Anzeichen sind: Unruhe, Trägheit, Winseln, Hecheln, Speicheln, vermehrtes Schlucken, Maul lecken oder Erbrechen.
Warum treten diese Symptome auf?
Der Grund für die Symptome liegt im Gleichgewichtssinn: Das Innenohr nimmt die Bewegung der Fähre wahr, während die Augen ein stilles umfeld sehen. Dieser Wiederspruch löst eine Irritation aus, die zur Histaminausschüttung und dadruch zu Übelkeit führt. Wenn dein Hund dazu noch ängstlich oder gestresst ist, können sich die Symptome verstärken.
Maßnahmen und Hilfe
Leidet dein Hund an der Seekrankheit ist es besonders wichtig, dass du ihm Sicherheit vermittelst und die Überfahrt möglichst entspannt gestaltest. Füttere ihn einige Stunden vor der Abfahrt nur leicht und gib ihm Gelegenheit, sich vor dem Boarding zu bewegen, Eine vertraute Decke oder sein Lieblingsspielzeug helfen zusätzlich, dass er sich wohler fühlt.
Bei Hunden die besonders empfindlich reagieren, können spezielle Medikamente oder homöopathische Mittel gegen Übelkeit helfen. Die Anwendung sollte vorher immer mit einem Tierarzt oder einem erfahrenen Tierheilpraktiker abgestimmt werden.
Tipps für eine entspannte Überfahrt
Plane ausreichend Zeit für den Check-in und die Dokumentenkontrolle ein, damit ihr stressfrei an Board gehen Könnt. Gewöhne deinen Hund schon vorher an seine Leine und einen Maulkorb, damit er vertraut damit ist. Sorge während der Fahrt für Ruhe und gib ihm die Möglichkeit, regelmäßig frische Luft zu schnappen. Buche ggf. eine Hundekabine, damit du und dein Hund möglichst entspannen könnt.
Fazit
Eine Fährtfahrt mit Hund bietet euch viel Bewegunbgsfreiheit, Nähe udn weniger Stress als andere Reisemöglicheiten. Mit den richtigen Dokumente, einer guten Vorbereitung und ein wenig Geduld wird die Überfahrt für euch beide zu einem angenehmen Erlebnis – und zu einem perfekten Start in euren Uralub.
